Österreich als Sommerurlaubsland: Seeimmobilien werden immer beliebter

Ferienimmobilien am Wörthersee – nicht nur bei Österreichern beliebt

Zusammenfassung:

Österreich wird für Sommerurlauber immer beliebter. In diesem Jahr wurde ein neuer Rekord an Übernachtungen erreicht: Mit 44 Millionen Übernachtungen im Sommer wird der Abstand zu den Winterübernachtungen (49 Millionen) immer geringer. Vor allem für Kapitalanleger, die Ferienwohnungen vermieten möchten ist dieser Trend interessant, da die Mietpreise in reinen Wintersportregionen wie Sankt Anton oder Sölden im Sommer um 60 bis 75 Prozent niedriger sind, während z.B. in Zell am See die Sommermieten nur um 20 bis 30 Prozent niedriger sind, als im Winter.

Auszug aus dem Originaltext:

Da auch Österreicher und Italiener derzeit lieber in Immobilien als in andere Anlageformen investieren, ziehen die Preise in gefragten Regionen mit reger Sommersaison an. Insbesondere Wohnungen mit 50 bis 70 Quadratmetern im Bereich um eine Viertelmillion Euro sind begehrt. Nicht nur in Wien gab es in den vergangenen zwei Jahren Preissteigerungen von bis zu 20 Prozent für Objekte in bevorzugten Lagen, so der Österreichische Verband der Immobilientreuhänder (ÖVI). Auch in Salzburg, Tirol oder Kärnten werden Immobilien teurer, vor allem am Wörthersee und in der Umgebung sowie bei Seeliegenschaften insgesamt, wo das Angebot sehr knapp ist“, sagt Doris Scarpatetti, ÖVI-Marktbeobachterin von Wörthersee Immobilien.

Besonders beliebt: Luxusvillen am Wörthersee

Zusammenfassung:

Besonders beliebt am Wörthersee sind Luxusvillen mit eigenem Bootshaus, Steg und Anleger: Diese erzielen sogar zweistellige Millionenbeträge. Auch Ferienwohnungen mit Seezugang erreichen hohe Quadratmeterpreise von bis zu 15.000 Euro. In reinen Wintersportregionen stagnieren hingegen die Preise, allerdings auch auf hohem Niveau und Experten nehmen an, dass sich in absehbarer Zeit daran auch nichts ändern wird.
Einen Sonderfall stellt das Burgenland dar:

Auszug aus dem Originaltext:

Die Kaufpreise im Burgenland unterscheiden sich stark von denen der Toptouristenregionen. Denn dort herrscht kein Mangel an Bauland oder verfügbaren Immobilien, außer an den Seeufern. Während in Bregenz eine durchschnittliche Wohnung etwa 160.000 Euro kostet, sind es im Burgenland knapp 60.000 Euro. Ein kleines Chalet mit drei Schlafzimmern ist in der Steiermark bereits ab 36.000 Euro zu haben.

Zusammenfassung:

Eine Steueränderung könnte steigende Preise in ganz Österreich zur Folge haben, denn mit 1. April 2012 wurde die Spekulationsfrist für den Verkauf von Immobilien abgeschafft. Das hat zur Folge, dass Immobilienverkäufe nicht mehr wie bisher zehn Jahre nach dem Kauf steuerfrei sind.

Auszug aus dem Originaltext:

Jetzt verlangt der österreichische Fiskus in jedem Fall 25 Prozent der Veräußerungsgewinne, wenn das Gebäude nach dem 1. April 2012 erworben wurde. Für zuvor erworbene Immobilien greifen Ausnahmeregelungen, die die Steuerlast mildern. Steuerfrei bleibt der Verkauf, wenn die Immobilie in den zehn Jahren nach dem Kauf mindestens zwei Jahre lang ununterbrochen oder innerhalb der vergangenen zehn Jahre mindestens fünf Jahre durchgehend als Hauptwohnsitz gedient hat. Bisher sehen Makler noch keinen Einfluss der neuen Regeln auf die Kauflust deutscher Interessenten. Langfristig könnten die Verkäufer jedoch auf die Idee kommen, die Steuer in den Verkaufspreis einzurechnen.

Die Qualität des Seezugangs entscheidet über den Preis

Zusammenfassung:

An keinem österreichischen See sind die Immobilienpreise so hoch, wie am Wörthersee. Natürlich profitiert der See dabei von seinen berühmten Bewohnern. Zwischen 5 und 10 Millionen Euro werden für ein Haus direkt am See bezahlt, doch die zu bekommen ist nicht leicht, da es viele Anwesen gibt, die fest in der Hand von bekannten Familien liegen und natürlich nur wenige Neubauprojekte.

Auszug aus dem Originaltext:

„Die Qualität des Seezugangs entscheidet über den Preis“, sagt Makler Günther Seidl von Seidl Immobilien. Wer über die Straße ans Wasser gelangt, zahlt zwischen 5.000 und 6.500 Euro je Quadratmeter. So etwa in Dellach, wo im kommenden Sommer 16 Eigentumswohnungen von 54 bis 113 Quadratmetern fertig werden sollen. Wem der Blick auf den See reicht, der kommt in der zweiten Reihe meist mit 4.000 Euro pro Quadratmeter zum Zug. Immobilienexperten erwarten, dass die Preise stabil bleiben und sich in der gehobenen Kategorie zwischen 6.500 und 7.500 Euro einpendeln.

 

Hier können Sie den Artikel im Original lesen.

 

Quelle: Capital, November 2012

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