Kärntens begehrte Seeimmobilien

 

Trend zu Seeimmobilien in Kärnten ungebrochen

Für Außenstehende mag es so aussehen, als wenn Immobilientransaktionen rund um den Kärntner Wörthersee stark nachgelassen hätten – in der Realität sieht das jedoch ganz anders aus. Allein das Interesse der gehobenen Seeimmobilien-Klientel, einen Immobilienkauf für die Öffentlichkeit sichtbar durchzuführen hat sich verändert. Diskretion ist das Wort der Stunde, nicht einmal die Hälfte der zur Verfügung stehenden Immobilien wird öffentlich beworben. In den meisten Fällen soll nicht einmal der Nachbar wissen, dass etwas verkauft wird, bestätigt Alexander Tischler von ATV-Immobilien. Das Angebot ist begrenzt jedoch gibt es immer wieder Eigentümerwechsel aus familiären oder wirtschaftlichen Gründen.

Diskretion ist sehr wichtig

Die Vermarktung von Seeliegenschaften läuft sehr diskret ab, dies täuscht darüber hinweg, dass nach wie vor einige Häuser, auch im hohen einstelligen Millionenbetrag, vermittelt werden bestätigt auch Alexander Hein von Engel & Völkers. Oft dürfen sogar Objekte in besten Lagen auf Wunsch der Verkäufer nicht öffentlich beworben werden.

Gute Anlage mit Steigerungspotenzial

Die Käufer von Wörthersee-Immobilien kommen laut einer internen Marktbeschreibung von Engel & Völkers zu 40 Prozent aus dem Inland (hauptsächlich Wien). Die restlichen 60 Prozent setzen sich zusammen aus Deutschen, Schweizern, Italienern und Niederländern. Zu 95 Prozent werden die Objekte von den Besitzern selbst genutzt, nur ein kleiner Teil sieht die Immobilien als reines Investment. Generell sucht der Großteil der Käufer nach einem schönen Zweitwohnsitz so Hein. Nichtsdestotrotz eignet sich der Kauf einer Seeimmobilie am Wörthersee auch als Wertanlage. Bei den Seeresidenzen in Reifnitz gab es z.B. in den letzten 10 Jahren Wertsteigerungen von mehreren Tausend Euro pro Quadratmeter sagt Immobilientreuhänder Günther Seidl von Seidl Immobilien.

Lange Wartezeiten

Um eine Immobilie direkt am See zu erwerben muss man viel Geduld haben: Die Wartezeiten betragen manchmal bis zu fünf Jahre. Das lange Warten auf eine Wohnung, Haus oder Villa am Seeufer treibt natürlich auch die Preise nach oben, die Nachfrage bestimmt den Preis.

Kontinuierliche Preisentwicklung

Die Immobilienpreise sind in den vergangenen zwei bis drei Jahren von einem bereits hohen Niveau weiter um 20 bis 30 Prozent gestiegen. Häuser und Villen in der besten Lage, das heißt direkt am See, sind momentan je nach Größe von 2 bis 17 Millionen Euro erhältlich. Eigentumswohnungen in derselben Lage kosten von 6500 bis 15000 Euro pro Quadratmeter. Umso weiter sich das Objekt vom See distanziert, desto günstiger werden natürlich die Preise.

Reger Baubetrieb hinter der Uferstraße

Während aufgrund der bereits jetzt sehr starken Verbauung direkt am Seeufer kaum noch Neubauprojekte entstehen, wird verstärkt in der zweiten Reihe gebaut. In Dellach werden nur 20 Meter vom See entfernt 16 Luxusappartements realisiert. Ein ähnliches Projekt gibt es mit dem „Lake Sense 2“ Projekt in Velden, wobei hier von Immobilienmakler Günther Seid bereits 15 der 17 Eigentumswohnungen verkauft wurden.

Ruhe und Entspannung immer gefragter

Viele Immobilienkäufer weichen vermehrt auf die anderen Kärntner Seen – Faaker See, Ossiacher und Millstätter See – aus um den Rummel der Highlife-Szene am Wörthersee zu entkommen. Gleichzeitig nutzen diese den Vorteil der günstigeren Preise, da man hier oft eine Immobilie direkt am See zum gleichen Preis bekommt als ein Objekt in der zweiten Reihe am Wörthersee. Um diese Nachfrage befriedigen zu können, entstehen momentan mehrere Projekte, zum Beispiel werden momentan 44 exklusive Eigentumswohnungen am Faaker See gebaut. Auch das Projekt „Seekristall“ am Faaker See befindet sich in der Entstehung. Im Gegensatz zum Faaker See geht es am Ossiacher See noch eher beschaulich zu, hier ist noch genügend Potenzial vorhanden, die Preisentwicklung orientiert sich aber schon an jener des Wörthersees.

Geheimtipp Millstätter See

Trotz der guten Lage und der möglichen Nutzung sowohl als Sommer- und Winterdestination stellt der Millstätter See immer noch einen Geheimtipp unter den Kärntner Seen dar. Der See ist um einiges „natürlicher“ als die zuvor erwähnten Gewässer, da am Südufer des Sees kaum gebaut werden darf da es sich größtenteils um ein Naturschutzgebiet handelt. Die Preise sind noch recht annehmbar wobei auch hier in Zukunft die Preise steigen werden versichert Alexander Hein.

 

Hier können Sie den Artikel im Original lesen.

 

Source: Focus, Dezember 2012/Jänner 2013

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